Posts tagged ‘Reykjavik’

Montag, 3. August 2009

Abschied von Reykjavik

Bless Reykjavik!

Bless Reykjavik!

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Sonntag, 2. August 2009

Reykjavik meets Gundelfingen

perlan_aussichtReykjavik, du eigenwillige Stadt in glasklarer Luft, da sind wir wieder! Ich komme gerne wieder an Orte zurück, an denen ich schon war. Das Gefühl sich schon ein wenig heimisch zu fühlen, zielsicher durch die Straßen zu wandern, mit dem Geist der Stadt schon vertraut zu sein und doch wieder Neues entdecken. Oft erst auf den zweiten Blick.

Einen Punkt, den wir alle noch sehen wollen, ist Perlan. Die Perle Reykjaviks. Mit ihrer imposanten Glaskuppel steht sie auf dem Hügel Öskjuhliđ einem Palast gleich über der Stadt und blickt auf die Rauchbucht herab. Der „Palast“ ist jedoch im Grunde bloß ein Wasserspeicher.  Den heißen Quellen wurde mit diesem Gebäude ein postmodernes Monument erschaffen, wie es seinesgleichen sucht. Untypisch eigentlich für den sonst so stoisch bescheidenen Understatmentstil der Isländer. Doch die Hochachtung, die dem größten Naturschatz der Insel entgegengebracht wird, ist berechtigt.

Perlan - Perle Reykjaviks

Perlan - Perle Reykjaviks

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Samstag, 25. Juli 2009

Island – Tag 3 in Reykjavik

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Wanna go whale watching?

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Wanna watch the sea birds?

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Egal, hauptsache raus! Dick eingepackt Polarseeluft schnuppern ...

Samstag, 25. Juli 2009

Reykjavik backstage

Der Weg zum Zentrum führt durch den Laugavegur quer durch Reykjavik 101 (ich empfehle den gleichnamigen Film von Baltasar Kormákur). Man trifft hippe junge Menschen, bewundert die Auslagen trendiger isländischer Modedesigner und Trekkingläden und ißt Hummersuppe, Walfisch-Steak oder Puffins-Menu in den feinen Restaurants der Sadt. Vornehmlich gleich nach der Whale Watching Tour auf der man die kleinen patscherten Papageientaucher noch sooo niedlich fand. Am Laugavegur ist keine Spur von Krise, das Leben schillert und glänzt.

hinterhof13

Laugavegur - Reykjavik 101

Interessant wird es dann aber erst, sobald man seinen Fuß abseits des Rummels in die Hinterhöfe setzt. Schnell ändert sich das Island Flair. Rostige Wellblechhütten und leicht verwahrloste Bretterhaufen bilden die Rückseite der Reykjaviker Nobelschuppen. Bewacht von der obligatorischen isländischen Hinterhofkatze …

hinterhof12_katzehinterhof11hinterhof9_katzePlötzlich wird die Krise spürbarer. Und gleichzeitig die Stadt menschlicher, vertrauter. Hier spielt sich der Reykjaviker Alltag ab: Hinter den Kulissen. Trostlos? Nicht mehr als ein durchschnittlicher Kaurismäki. Aber auch das triffts nicht wirklich, denn zwischen Rost und abblätternden Wänden, gibt es auch quietschlebendige Streetartoasen …

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Samstag, 25. Juli 2009

Saebraut um Mitternacht …

Dünkler wirds nicht!

Dünkler wirds nicht!

Freitag, 24. Juli 2009

Island – Tag 2 in Reykjavik

snorrabrautAn den Reykjaviker Straßennamen habe ich seit einem halben Jahr meine helle Freude. So lange hängt der Stadtplan der ‚Rauchbucht‚ schon in meiner Toilette. Mein absoluter Favorit ist dabei seit eh und je die Snorrabraut. Ein Name, der Kindheitserinnerungen wachruft und unweigerlich dazu führt „Schiff ahoi, alle Mann an die Segel ran“ summen zu müssen.

Zu vollsten Befriedigung meiner Infantilität bin ich genau hier gelandet – im 4th Floor Hotel in der Snorrabraut – mit Blick auf die Saebraut. Ulala!

Freitag, 24. Juli 2009

Hallgrímskirkja

Den höchsten Punkt Reykjaviks bildet die Hallgrímskirkja, benannt nach dem evangelischen Dichter Hallgrímur Pétursson.

Weniger religiös mutet das Hauptschiff der Kirche an, viel mehr fühle ich mich hier, wie in einem Zauberturm aus Herr der Ringe. Ich würde nicht mit der Wimper zucken, stünde Gandalf am Altar …

Hallgrímskirja - Gandalfs Zauberturm

Hallgrímskirja - Gandalfs Zauberturm

Besonders schön finde ich die fehlenden bunten Glasfenster. So bleibt freie Sicht auf den blitzblauen Polarhimmel, eine Pracht!

40 Jahre brauchten die Isländer zur Realisierung dieses Gebäudes. 1943 wurde der Grundstein gesetzt, erst 1986 folgte die Einweihung der Hallgrímskirkja. Und so ganz fertig wurde sie offenbar nie. Etwas desolat scheint sie zu sein, kommt aus den Renovierungen nicht raus und beim Dach regnets rein. Daher fällt unser Blick außen nur auf ein Baugerüst. Das stört auch beim Ausblick vom Turm, doch zwischen Quer- und Längsstangen läßt sich doch noch ein schöner Überblick über die Stadt gewinnen. Und in der Ferne glitzert die Bucht …

hallgrimskirja_aussicht

Beim Verlassen der  Hallgrímskirkja stehe ich plötzlich vor einem neuen Islandrätsel. An der Wand blicke ich auf eine Reihe unkommentierter Bilder, in denen einfach nur Java- und Perl- Sourcecode ausgestellt ist. Im Grunde banale Applet Programmierung. Aber was soll das? Muss man mich im Urlaub an die Arbeit erinnern? Ist das Teil des personalisierten Büßerprogramms? Ora et labora, oder was?

hallgrimskirja_javaDieses Rätsel werd ich wohl ungelöst mit nach Hause nehmen – kopfschüttelnd verlasse ich den Ort des heiligen Sources.