Archive for ‘Schlaaaand!’

Montag, 7. Mai 2012

Berlin 2012 Potpourri

weder Feuer noch Wasser speiender, aber unheimlich pittoresker Berliner Straßendrache

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Sonntag, 6. Mai 2012

R.I.P Tacheles

Tacheles einst.

Und jetzt:

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Samstag, 5. Mai 2012

Sch … sch … schön wars im Eschschloraque!

Berlin, du dufte Stadt! Da bin ich wieder!
Bisher stand jeder meiner Berlin Besuche unter einem anderen Stern, aber dieses Mal hab ich das Glück, die Stadt von einer ganz besonders geschichtsträchtigen Seite kennen zu lernen. Wir wohnen in der Rosenthalerstraße 39, sind Gäste des Eschschloraque rümschrümp im Haus Schwarzenberg.

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Freitag, 1. Juli 2011

München und ich …

… wir werden in diesem Leben keine Freunde mehr!

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Donnerstag, 30. Juni 2011

Allgäuer Fotoalbum

3 Tage Allgäu. Das riecht nach 3 Tagen Entspannung in guter Luft, saftigen Wiesen und schönem Fernblick. Also, nicht, dass es uns hier in Österreich an Bergen fehlen würde, aber es ist doch immer schön, sie auch mal aus anderen Blickwinkeln kennen zu lernen. Andere Eltern Länder haben schließlich auch schöne Töchter Hügel!
In Fischen im Allgäu anzukommen und als Erstes die Popodusche am Bahnsteig zu erblicken, ließ allerdings gewisse Zweifel in mir aufkommen, ob meine Suche nach Authentizität nicht naiverweise ins Primitive ausschlagen könnte. Doch nein, bei der Wannenkopfhütte angekommen, bin ich doch voll auf meine Rechnung gekommen. Schöner hätten 3 Tage Wald & Wiese kaum sein können:

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Donnerstag, 30. Juni 2011

Bruno


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Mittwoch, 29. Juni 2011

Susi

Darf ich vorstellen? Das ist Susi, meine Freundin aus dem Allgäu.

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Dienstag, 28. Juni 2011

Montagsdemo im Allgäu

A21 muss Kopfskilift bleiben!

Donnerstag, 7. Januar 2010

So weit das Auge blickt …

Die letzte Reise angetreten
hat nun, wo sonst tagein tagaus
die "Gute Reise" nie verhallte
der Bahnhof wird zum Geisterhaus

pietätvoll? ungeniert?
kurzerhand:
er ist krepiert!

Ja, jetzt ist es soweit. 3 Jahre lang habe ich nun, dort wo seit rund 60 Jahren der Südbahnhof stand, eine Riesenbaustelle in der Nachbarschaft.
Hofstetters Augen, eine Kunstinstallation mit Mehrwert, werde ich dabei am Meisten vermissen. Sie waren für mich das prägnanteste Merkmal dieses Bahnhofs. Zwei Stahlkugeln mit integrierten Monitoren, links und rechts vom Laufband montiert. Im 14 jährigen Dauerloop zwinkerten daraus 2 überdimensionale Augen im Minutentakt den Reisenden zu. Grad so, als wollten sie sagen „Na, wieder mal a***knapp heute, was?„.

„Einen Augenblick Zeit“, Kurt Hofstetter
Südbahnhof 1995 – 2009

75 Millionen Augenaufschläge später wurde der Südbahnhof seines Augenlichtes beraubt. Alte Damen erblinden nunmal nicht selten, bevor sie sich zur ewigen Ruhe begeben. Hofstetters Augen blinzeln nun im fernen Karlsruhe weiter. Da hängen sie im ZKM an zwar prominenter Stelle über dem Hauptportal, der hypnotische Schau-mir-in-die-Augen-Babe-Effekt ist dabei aber leider völlig vernachlässigt worden. Sehr schade drum. Den Standort sollte Peter Weibel vielleicht noch einmal überdenken …

Sonntag, 30. August 2009

Pack die Badehose ein, …

Schotterteiche sind so wunderbar Retro. Sie erinnern an Familienausflüge in den 70ern, Gelsenstiche und Spannern im Wald. An Algen, die an den Beinen kitzeln und sich schüttelnde Hunde, die das Badetuch versauen und müchteln. Aber hey, das gehört dazu! Genauso wie Luftmatratze und Steine übers Wasser hüpfen lassen. Und Grillen, aber das beherrschen bei uns offenbar nur noch türkische Großfamilien so richtig.

libelle1

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Donnerstag, 16. April 2009

Urangsttherapie mit dem Verein für Bewegungsspiele

Es ist vollbracht!
Ich wurde geheilt!

Noch vor einem dreiviertel Jahr litt ich beim Anblick häufchenweise auftretender Fußballfans an akuten Angstschweißausbrüchen, gröhlender Fangesang alkoholisierter Männerhorden in ulkigen Verkleidungen zündeten den Fluchtreflex in mir und in ausweglosen Situationen erstarrte ich zur Salzsäule wie einst die bedauernswerte Lot und kniff fest die Augen zu in der Hoffnung unsichtbar zu sein. Doch das ist nun alles Vergangenheit. Gelassen lege ich eine meiner Urängste, die gemeine Wuchtelwapplerphobie, in die Schublade und überlasse sie nun getrost den Motten. Denn das Therapieprogramm des Stuttgarter Vereins für Bewegungsspiele hat mich vollends kuriert – in nur einer Sitzung!

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Sonntag, 12. April 2009

Silberwaarenfabrik Ott-Pauser

Was unterscheidet einen Gold- von einem Silberschmied?

Dämliche Frage? Der Goldschmied verarbeitet Gold und der Silberschmied Silber? Grundfalsch! Goldschmiede stellen Schmuck her und Silberschmiede Gebrauchsgegenstände und beide verwenden dafür das Edelmetall, das sie gerade zwischen die Finger bekommen. Aber das weiß ich auch erst seit meinem heutigen Besuch in der Silberwarenfabrik Ott-Pauser in Schwäbisch Gmünd. (Dank Wassily, der die besten Plätze der Umgebung kennt!)

1820 von Nikolaus Ott eröffnet, werkten hier er und seine 12 Gehülfen und später die Nachfahren Pauser. Sie zieselierten, galvanisierten, hämmerten, schmolzen und pressten, polierten, hämmerten, löteten und gravierten. Und sie exportieren fleißig Gold und Silbermedaillons in die neue Welt, damit der deutsche Kuba Reisende jener Zeit sein „I was here“ Mitbringsel nach Hause bringen konnte. Made in Schwäbisch-Gmünd, aber das musste er ja nicht wissen…

Als wir heute für bescheidene €2,50 die Werkshallen betraten, erschien uns der Geist der Gesellen immer noch im Raum zu schweben. Die Werkbänke wirken, wie eben nur kurz zur Vesperpause verlassen, im Fabriksbüro erwartet man jederzeit das schrille Klingeln des alten Telefons. Hier wurde nichts verändert und obwohl die Fabrik bis 1986 in Betrieb war, scheinen seit der Zeit des Beginns der Industrialisierung keine Modernisierung mehr vorgenommen worden zu sein. Gespenstisch schön …

Aber wie heißts so schön? Bilder sagen mehr als Worte, also tretet ein in die „Silberwaarenfabrik„…

(klick ins Bild für eine größere Ansicht bei den meisten Bildern)

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Mich überkommt beim Anblick dieser imposanten Maschinen und feinen Werkzeuge eine unbändige Lust meinen Job an den Nagel zu hängen, Bits und Bytes in den Wind zu schießen und fortan an diesen Werkbänken mein Brot zu verdienen. Doch Lehrlinge werden hier ja leider nicht mehr gesucht…

Museum Silberwarenfabrik Ott-Pauser
Milchgässle 10, 73525 Schwäbisch Gmünd
www.museum-galerie-fabrik.de
museum(at)schwaebisch-gmuend.de

Öffnungszeiten: Mitte April – Mitte Oktober
Di, Mi, Fr 14 – 17h, Do 14 – 19h, Sa und So 11 – 17h

Silbeschmiede bei der Arbeit: Jeden ersten Sonntag im Monat 15h

Donnerstag, 29. Januar 2009

Gut, wenn gut Ding auch Weile braucht…

Draußen zeigt sich der Winter von seiner sinnlosesten Seite. Es schneit, doch liegen bleibt nur brauner Matsch, die Nässe kriecht durch Mark und Bein, der Himmel grau und düster…
Wie schön, dass ich mich da an schönen Sommererinnerungen festhalten kann. Wie gut, dass ich so langsam mit meiner Reiseberichterstattung voran komme. Jetzt weiß ich wofürs gut war (auch eine Art „Entdeckung der Langsamkeit“).

Also reise ich in der Zeit zurück zu jenen 35 Grad heißen Tagen im Juli. Hamburg hab ich hinter mir gelassen, einen kleinen Bummelzug zur Küste genommen und dort die Fähre nach Föhr bestiegen.
Ja! Das Meer! Endlich wieder mal am Meer! Als Binnenländerin erscheint mir das weite Blau immer wie ein großes Wunder. Und so saß ich an Deck umringt von ungewöhnlich vielen Marienkäfern und einigen anderen schrägen Vögeln. Die wollten offenbar auch alle nach Föhr.
Ein kleiner Marienkäfer saß vor mir an der Reling und blickte versonnen zum Horizont. Er saß davor und ich dahinter … und fühlte mich mindestens ebenso klein.

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vom Kleinen und Großen

Wir schauten geradeaus und die schrägen Vögel nach links und rechts.

vom Weißen und Bunten

vom Weißen und Bunten

Vom Fernen und Nahen

Vom Fernen und Nahen

Bloß zum Zurückblicken war die Zeit noch nicht reif, dafür musste noch ein halbes Jahr vergehen, die Nässe durch Mark und Bein kriechen und der düstere Himmel Erinnerungen wach rufen.

Freitag, 9. Januar 2009

Der Eisberg im hessischen Wählerstrom

Thorsten Schäfer Gümpel, der Spitzenkandidat der hessischen SPD, ist ein moderner Wa(h)lstimmenfischer. Wer up to date sein will, schwimmt auf der Obama Welle und twittert!.

Hach, und wie erquickend frisch frei von der Seele weg:

Sektfrühstück mit einer Stammwählerin. Leider CDU. Kleines Malheur: Terminkalender zu voll! Plane Anschaffung eines neuen am Wochenende.
about 3 hours ago

und …

Ärgerlich: Sekr. immer noch schwanger. Kann sich angeblich über Monate hinziehen! Sollte mal zum Arzt deswegen… 1stes Beruhigungsbierchen…
about 4 hours ago

Wäre ich Hessin – der Mann hätte mich jetzt überzeugt! ;o)

Doch leider, leider … mein Kreuzerl geht doch nur aufs Antragsformular des Titanic Abos.
Das ORIGINAL twittert nämlich hier.
Der ECHTE gefällt mir besser.

Dienstag, 4. November 2008

Hamburg kulinarisch

Gottchen, jetzt hab ich meine Deutschlandreiseberichte aber lange vernachlässigt. Dabei gibts noch so viel zu erzählen… Also wo war ich stehengeblieben? Ach ja, in Hamburg, dieser wunderschönen, vielseitigen Stadt.

Hamburg stand für mich ja überraschenderweise im Zeichen tropischer Hitze und lukullischer Genüße…

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Samstag, 4. Oktober 2008

Hamburger Kranballett


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