Archive for ‘Allerlei’

Freitag, 21. September 2012

warum holz grau wird und ein mensch kein baum ist.


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Dienstag, 18. September 2012

Spannung unterm Bowler Hat

Seit 8 Jahren gibt es nun die Wiener Kriminacht und alljährlich blieb mir davon nicht mehr, als ein ärgerliches „Verdammt, wieder verpasst!„. Dabei sind mir Krimis & Kaffeehaus doch die eindeutig lieberen k&k’s.
Nun, heuer hab ichs geschafft, dank der Gastlesung des Deutsch-Niederländischen Autorenduos Thomas Hoeps und Jac Toes im Cafe Schopenhauer. Die Gelegenheit, nicht nur in ihren neuesten Krimi „Höchstgebot“ reinzuschnuppern, sondern auch Thomas Hoeps, der mir ja seit Jahren als virtueller Blogerkollege bekannt ist, auch einmal ganz oldschool analog kennen zu lernen.

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Samstag, 8. September 2012

am steppensee …

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Samstag, 1. September 2012

und wa(r)s noch?

ars electronica 2012, the big picture – was sonst noch geschah …


Wiedersehen mit Joe Davis, zuletzt getroffen am bio:fiction Festival. Der sympatisch durchgeknallte Wissenschaftler aus Mississippi erhält die Golden Nica Hybrid Art für sein Bakterien Radio. Die Weihnachtsfrau gratuliert!

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Samstag, 1. September 2012

tschmuikageyohatschimajekngotokinogoyokotschun …. todi

Es muss sein. Ich muss es posten. Je öfter ich dieses Video vom (im vorigen Artikel erwähnten) Miraikan Channel auf Youtube sehe, desto komischer finde ich es. Für Mathematiker und Nerds wahrscheinlich die reinste Po*rn*o*graphie …

Ich nehm mir dann mal für die Pension vor die 16x16er Todis auswendig zu lernen. Gesetz des Falles mein seltsamer Humor hat sich bis dahin gelegt und ich bringe die dafür nötige Reife & Ernsthaftigkeit auf.

 

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Samstag, 1. September 2012

Miraikans Tsunagari bei der ars electronica 2012

Heuer hab ichs endlich – eeeendlich – geschafft die Ars Electronica und die Linzer Klangwolke zu besuchen. Und ich muss gestehen: Ich war enttäuscht. Hab mir mehr erwartet, wenige Beiträge haben mich überzeugt und die Klangwolke war den immensen Aufwand wohl kaum wert. Entsprechend hoch auch das Waldorf&Statler Rumoren rundum: „Früher war alles viel besser“ hörte ich mehr als einmal. Nun, das kann ich nicht beurteilen, aber ein Frischekick sieht jedenfalls anders aus.

Interessant war jedoch zum Beispiel der Vortrag von Maholo Uchida und Hajime Narukawa vom Miraikan (日本科学未来館 <- schöner eyecatcher, was?), dem Nationalen Museum für Zukunftsforschung und Innovation Japans (mirai = Zukunft).

Die beiden Entwickler stellten ihr Projekt Tsunagari (jap. für “Beziehung”) mit so viel Herzblut vor, wie man es von JapanerInnen selten kennt.

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Mittwoch, 29. August 2012

Gute Werbung

Werbung wird meiner Meinung nach schwer überbewertet. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich irgendein Produkt besser verkauft, wenn man vorher nur gehörig genug davon genervt wurde in Rundfunk & TV & auf Plakaten & Inseraten. Wer kennt ihn schließlich nicht, den inneren Werbefilter, der alles ausblendet, das auch nur entfernt danach riecht, verkaufen zu wollen?

Aber für manche Sujets bin ich schon dankbar. Manche sind eindringlich oder kreativ, andere bringen mich einfach nur zum lachen.
Oder sie sind in ihrer Aussage so einleuchtend, wie die aktuelle Sujetlinie des Technischen Museums. Da les ich jedes der Plakate immer wieder gerne:

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Samstag, 25. August 2012

sistas

| : Jetzt ist es soweit – ich werde alt komme in die Jahre werde reifer werde endlich interessant (Zeit wirds aber auch!). Das merke ich zum Beispiel an dem einen oder anderen silbrigen Aufblitzern im Haar, die ich zwar immer noch vorm Aufzugspiegel versuche rauszuzupfen, aber schön langsam gewöhne ich mich auch an den Gedanken grau, nein, lieber weiß zu werden.
Und  ich merke es daran, dass bald ein neues Lebensjahrzehnt für mich anbricht – ich freu mich drauf, aber irgendwie lässt es mich auch unruhig werden. Ich möchte noch mal was ganz Neues lernen. Aber was? Singen, schneidern, schauspielern? Ein Instrument lernen? Oder tischlern, restaurieren, drechslern? Oder doch noch studieren? Politik, Journalismus, Kunst? Zuviele Interessen, auf einigen Gebieten halbwegs talentiert, aber kein „Heureka, DAS ist es!“ in Sicht. Oder den Wohnort wechseln? Für ein paar Jahre woanders hinziehen? Hach – Beinchen, hör auf zu scharren … wäre ich ein Mann, würde ich jetzt wahrscheinlich peinlich im Cabrio rumfahren und junge Schnepfen anbaggern. Aber – quack, quack, quack – soweit ists ja nun gottseidank noch lange nicht! Bis zur Midlifecrisis dauerts noch ein bisschen 🙂

Wie kam ich denn überhaupt drauf? Ach ja – eigentlich wollte ich ja vom Stadtausflug mit meiner kleinen Schwester erzählen, der Jüngsten von uns Vieren.

family matters!

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Dienstag, 21. August 2012

frau, mann – und die großen zusammenhänge

Am Fahrrad, Rotphase vorm Gastgarten des Cafe Ritter:

Sie: you slept with my sister and I AM OVERREACTING????

(schüttet ihm ein volles Glas ins Gesicht und verlässt das Lokal, Pathos liegt in der Luft!)

Er (tropfend): …

Wiener am Nachbartisch:
Ah ja, she’s American … Säts se problem with se Americans, sey destroy se world.

Er (tropfend): …

(steht auf und verlässt ebenfalls das Lokal)
Grünphase
Dienstag, 7. August 2012

Berühmte letzte Worte …

Ein „Schatz, ich geh noch rasch Zigaretten kaufen“ hätts jetzt aber auch getan …

Donnerstag, 19. Juli 2012

Ein Trauerspiel Österreichischer Medienkultur. Schön zusammengefasst von der Grauen Eminenz.

Die Graue Eminenz

Es ist Sommer, und obwohl die Hitze derzeit gar nicht so schwül über unserem Land liegt, dürften manch einem Boulevard-Reporter die Sicherungen durchgebrannt sein. Die Gratis-Gazette „Heute“ trommelt Tag für Tag eine Geschichte, die windiger nicht entstehen konnte. Zuerst erschienen in einem Artikel in der italienischen Zeitung „Libero“ wurde erstmal abgeschrieben. Ist doch ein schönes Sommerthema: Eine Insel will sich von Griechenland lossagen und Österreich beitreten. Hat alle Aspekte einer luftigen Sommergeschichte. Die Geschichte ist daran aufgehängt, dass vor 100 Jahren diese Insel von den Griechen anektiert wurde und der Vertrag, der damals geschlossen wurde, genau jetzt auslaufen würde. Der Bild-Blog hat die Meldung übersetzt:

“Es wäre schwierig, unabhängig zu bleiben”, geben einige während einer der wenigen Veranstaltungen zu, die ein Vorspiel für die große Hundertjahrfeier zur Unabhängigkeit sind. “Aber wir können nach der Annexion durch einen anderen Staat fragen: sicher nicht die Türkei, höchstens Österreich.”

In „Heute“ wurde…

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Mittwoch, 30. Mai 2012

Dem Feuer … entgegen?

Seit Jahren stehe ich regelmäßig vor diesem verrosteten Schuld in der Beatrixgasse und versuche zu entziffern, worum es sich handelt. Da nutzt kein analoges Augenzusammenkneifen und auch kein digitales Fotografieren und Kontrast erhöhen – mehr, als dass es mit „Feuer“ beginnt und auf „entgegen“ endet, kann ich partout nicht erkennen.
Um sachdienliche Hinweise wird gebeten!

Oder um ein bisserl Fantasie 🙂

Freitag, 11. Mai 2012

Ein 3-faches …

Wenn Promis die Kotze Gottes sind, sind Stammtischprediger die Kotze des Teufels.
In diesem Sinne …

Sonntag, 25. März 2012

schaufenster der provinz

Verlassene Bäckereien, ländliche Bastelgeschäfte, 60er Jahre Portale. Kleinstädte und Dörfer strotzen nur so vor Gewerbedenkmälern. Manche sind klassische Schönheiten, andere erzählen Geschichten aus ehemaligen Blütezeiten und folgenden Konkursen. Von Lebensträumen und -inhalten. Ein leiser Hauch Wirtschaftswunderjahre weht über das Trottoir, die Jahre brachten Risse, sichtbare Zeit.
Von Schaufenster zu Schaufenster …
Manches gibt sich modern – oder so modern eben geht. Andere versinken hinter einer dicken Staubschicht. Stets ein bisschen pseudo, stets ein bisschen bemüht, aber auch stets ein Unikat.
Flagshipstore Design? Austauschbar! Der Anblick dörflicher Schaufenstergestaltung hingegen … zollt Ehrfurcht vor dieser Einzigartigkeit. Die Haare auf den Unterarmen stellen sich auf, ein Schauder läuft über den Rücken.
Süßes Grausen, zeitlose Faszination …

Eggenburg, März 2012

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Freitag, 18. November 2011

ölpreis nirvana

Sonntag, 6. November 2011

back to the roots

Stromlose Freuden …

In der Küche sitzen, das Feuer prasselt im Tischherd, ein Puzzle am Tisch. Und alte Radiokrimis aus den 60ern dazu. Paul Temple vielleicht.

Oder Nüsse knacken für den nächsten Kuchen, die, die in diesem sonnenreichen Herbst so zahlreich vom Baum fielen. 2 Stunden und 3 Blasen für ein Glas voll Nüsse.

Oder aus Müllresten Postkarten basteln – mit Schiebereglern, die den bösen Wolf Salti schlagen lassen.

Ich steh schon sehr auf diese Retro-Zeittotschläger 🙂