schaufenster der provinz

Verlassene Bäckereien, ländliche Bastelgeschäfte, 60er Jahre Portale. Kleinstädte und Dörfer strotzen nur so vor Gewerbedenkmälern. Manche sind klassische Schönheiten, andere erzählen Geschichten aus ehemaligen Blütezeiten und folgenden Konkursen. Von Lebensträumen und -inhalten. Ein leiser Hauch Wirtschaftswunderjahre weht über das Trottoir, die Jahre brachten Risse, sichtbare Zeit.
Von Schaufenster zu Schaufenster …
Manches gibt sich modern – oder so modern eben geht. Andere versinken hinter einer dicken Staubschicht. Stets ein bisschen pseudo, stets ein bisschen bemüht, aber auch stets ein Unikat.
Flagshipstore Design? Austauschbar! Der Anblick dörflicher Schaufenstergestaltung hingegen … zollt Ehrfurcht vor dieser Einzigartigkeit. Die Haare auf den Unterarmen stellen sich auf, ein Schauder läuft über den Rücken.
Süßes Grausen, zeitlose Faszination …

Eggenburg, März 2012


Eggenburg, März 2012

Steyr, Jänner 2011

Bruck/Leitha, April 2012

Eggenburg, März 2012

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7 Kommentare to “schaufenster der provinz”

  1. Dieses süße Grausen erfasst auch mich immer wieder. Im Laufe der nächsten Wochen werde ich bei mir im Blog einen morbid-verlassenen Friseurladen in Bad Meinberg aufzubieten haben. Aber die hier sind schon ganz groß! Ehrlich & seriös!

    • ehrlich & seriös war auch mein favorit. ich glaub, ich stand gute 10 minuten schallend lachend vor dem schaufenster 😀
      freu mich schön auf den friseurladen!

  2. Was für eine Sammlung –! Allein die Fleischerei (Fischer!!) im Ärztezentrum …

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