upside down gardening


Der Sommer hat heuer ja unerhört früh begonnen. Sehr zur Freude der wärmeaffinen Weihnachtsfrau, sehr zum Leid der Bauern. Aber gut, die habens zur Zeit generell schwer.
Hinterhofbalkonien jedenfalls profitiert vom mediterranen Klima, da wächst und gedeiht exotisches Geblüms zwischen Kräutern und Lavendel.

Und dazwischen hört man die Nachbarin darunter präzise ihre Midlifekrise beschreiben und Nachbarns drüber die abblätternde Fassade im Hof bekriteln. Die habens nämlich auch gern schwer.

Mir blunzn.
Ich pflanz meine Paradeiser upside down. Das hab ich von den Australiern gelernt. Die machen das so und bleiben gelassen. Kein Wunder da unten …

Advertisements

11 Kommentare to “upside down gardening”

  1. Aber bleiben dann auch die Blattläuse weg? Ich frage für meinen braunen Daumen …

    • hm … weiß nicht. Die Paradeiser haben zumindest keine, ob da ein Zusammenhang besteht weiß ich aber nicht.
      Gegen Blattläuse gibts ein bombensicheres Mittel: Schmierseife (tut der Pflanze nichts). In die Sprühflasche verdünnt mit Wasser (versuchs mal mit 2 Löffel pro Flasche, bei Bedarf kannst du dann steigern). Einfach auf die Läuse sprühen, wenn sie ein paar Stunden später zu schwarzen Pünktchen geworden sind, können sie töter nicht mehr werden.
      Lavendel dazu pflanzen soll auch helfen. bei Rosen z.b. Aber das weiß ich nur vom hörensagen.

  2. Sehr interessante Tomatenanbautechnik. Möglicherweise kupfere ich die irgendwann ab.
    😉

  3. starke Geschichte, die Hängetomaten, sieht wirklich ungewöhnlich aus. Bei Erscheinen der ersten Paradeiser solltest Du noch ein Foto einsetzen, swo als Beweis, siehste, geht doch.

    • Mach ich dann. Leider ist mir am Tag nach diesen Fotos der Wandhacken rausgegangen und meine armen Babys sind geknickt. Du weißt garnicht, wie mir das Herz geblutet hat. Aber ich hab ihnen (die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt) mit Klebeband einen Stielgipsfuss verpasst. Unglaublich, aber es hat tatsächlich funktioniert. Sie tehen noch immer im Saft, aber das Wachstum wird wohl etwas gehemmt sein, bis die Wunden verwachsen sind.

      • Hauptsache, die Wunden verwachsen. Da hast Du dann noch ein bißchen mehr Zeit, Dich an ihrer Schönheit zu ergötzen.
        Wirst Du es denn überhaupt schaffen, Dich auch noch an ihrem Geschmack zu erfreuen oder wird es eine unendliche Geschichte, bis sie als Trockenparadeiser langsam ihr Leben aushauchen ?

      • tja, das wird sich weisen. aber eines ist gewiss. sobald das erste paradeiserl das licht des hinterhofes erblickt, wird die frohe botschaft ins netz gestellt. es gibt ja sonst wenig weltbewegendes 🙂

  4. Aber warum das mit den Tomaten? Mal abgesehen von der interessanten Ästhetik.

    • Das hat 2 für mich sehr überzeugende Gründe: Im Garten hälts die Schnecken und anderes Ungeziefer ab, das aus dem Boden kommt; und am Balkon sparts Platz.

  5. Schön, die Hinterhof-Idylle.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: