Heute in Wien, 17.5.2010

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6 Kommentare to “Heute in Wien, 17.5.2010”

  1. Ich glaube, dass diejenigen, die hier diese Gedenkstätten als „Russendenkmal“ bezeichnen, auch die sind, die schon mal schnell den Abriss fordern.

    • Ich glaube, da irrst Du. Ich hab bislang keinerlei Tendenz der Bevölkerung vernommen, diesem Denkmal Ressentiments entgegenzubringen, sehe aber vielleicht auch Deine Assoziationen mit der Bezeichnung „Russendenkmal“ nicht so, wie du sie siehst.
      Einzig, dass die Stadt Wien gleich per Staatsvertrag zur Erhaltung des Denkmals verpflichtet wurde, erscheint sicher einigen zu krass. Ich glaube nicht, dass es verlottert oder abgerissen worden wäre, wenn die Pflege weniger zwanghaft gefordert worden wäre. Gerade in Wien wird jeder Hauch Geschichte archiviert, sogar jene Teile der Geschichte, die man ruhig mal vernichten könnte. Da ticken Wien und Berlin sicher grundlegend anders.

  2. Ob bei den hiesigen Denkmälern für die Rotarmisten auch so viele Blumen niedergelegt werden, habe ich nicht nachgeschaut. („Russendenkmal“ klingt aber arg herabsetzend, finde ich.)

    • Das Denkmal heißt in Wien nunmal Russendenkmal, zumindest wird kein Mensch wisen, was du meinst, wenn du ihm nach dem Weg zum „Heldendenkmal der roten Armee“ fragst.
      D.h. manche nennen es auch Erbsendenkmal…

    • Vilmos,

      ich war vor einiger Zeit am „Russendenkmal“ im Treptower Park – und fand… frische Blumen. Ob die nun „zwangshinterlegt“ oder freiwillig dort deponiert wurden,kann ich natürlich nicht wissen.

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