Archive for Mai, 2009

Sonntag, 31. Mai 2009

Heute in Wien, 31.05.09

20090531

Sonntag, 31. Mai 2009

Über den Umgang mit der Geschichte in Österreich

Wie sensibel mein Heimatland mit der Geschichte umgeht, zeigen derzeit wieder die Rattenfänger von der RechtVonUnsIstNurNochDieWand Abteilung FPÖ, die aktuell den ‚drohenden‘ EU Beitritt Israels zum Wahlkampfthema erheben. Ist ja auch ein schöner Köder um die antisemitischen Ressentiments der Österreicher und Österreicherinnen  einzufangen. Mir wird bei derlei Bedienung niedriger Beweggründe wiedermal nur schlecht.

Aber wo keine Geschichtsaufarbeitung, da darf man sich auch nicht wundern, dass „Politiker“ mit solchen Touren durchkommen und auch noch Erfolg haben. Ich lebe schließlich in einem Land, in dem keiner mit der Wimper zuckt, wenn z.B. nach wie vor der honorige Walther Kastner Preis ausgeschrieben wird, der als einer der bedeutendsten Preise im Bereich des Banken und Gesellschaftsrechtes gilt.

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Montag, 25. Mai 2009

Ein moralischer Bumerang

Joulus liebster Zwergenmann ist zu seinem 18. Geburtstags wieder heimgekehrt. Gibts einen schöneren Anlaß zum Feiern? Und es wurde eine herrliche Feier mit Gästen aus drei Generationen, die sich wieder Erwarten prächtig miteinander amüsierten, viel Gelächter und auch einigen Tränen der Rührung, mit 2 Dutzend „happy birthday“ Ständchen (weil das erste schon so herrlich laut, falsch und durcheinander war) und einer „Internationalen“, weil meine Freundin M., die alte Kommunistentochter von der ich schon berichtet habe, meinte es ginge doch nicht an, dass der Bua 18 wird und nicht mit einem anständigen „Völker hört die Signale“ ins Leben verabschiedet wird. Mein Papa, der Herzblut-Sozi, stimmte lauthals mit ein und ich, die ich schon seit Jahren mein Herz an den wunderbaren Kitsch alter Arbeiterlieder verloren habe, natürlich auch… Der Gemeindebau ward in seiner Festung erschüttert.
Es war also ein Fest, wie man es sich wünschen möchte. Und zu guten Festen gehören auch gute Geschichten. Die beste Geschichte des Abends kam von M., der konsequentesten Mutter weit und breit.

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Freitag, 22. Mai 2009

Heute in Wien, 22.5.09

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Dienstag, 19. Mai 2009

The Unterolberndorf Manifesto

Preisfrage:
Das Unterolberndorfer Programm ist …
a) ein Programm zu Förderung der Weinviertler Jugend-Blasmusikkapellen
b) eine Initiative zur Eindämmung der massiven Landflucht Niederösterreichs
c) die Verfassung von Uganda

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Sonntag, 17. Mai 2009

Heute in Wien, 17.05.09

20090517

Samstag, 16. Mai 2009

Triviales + Dummheit = Kollateralschaden

Nun denn, zur Abwechslung mal eine Parlamentsrede, die wirklich das reinste Vergnügen bereitet. Van der Bellen (Grüne) erteilt Strache (FPÖ) Nachhilfe in Arithmetik:

thanks@PoP Prof.Liesl und VdB for inspiration

Freitag, 15. Mai 2009

Milch – geschüttelt oder gerührt?

heinrich_heidel_20090514

Quelle: © hr, 14.05.2009

Die Guh gibt Milch und stammt aus Dillich.
Wer zuviel Milch trinkt, der bekneipt sich?

thanks@PoP|Howie Manson & Ringelnatz 4 inspiration

Dienstag, 12. Mai 2009

Heute in Wien, 12.05.09

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Montag, 11. Mai 2009

Heute in Wien, 11.05.09

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Samstag, 9. Mai 2009

Heute in Wien, 09.05.09

20090509

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Freitag, 8. Mai 2009

Die Wundertüte

Vernachlässigt hab ich mein Postfach in der letzten Zeit, die Gedanken ganz woanders … zuerst in Gewitter-, dann in zartrosa Wolken gehüllt – also überall nur nicht bei meinen Freunden von der Post. Und bitteres Unrecht hab ich ihnen getan, als ich den Postkastelschüssel ins Schloß steckte und überlegte, wieviele unerfreuliche Rechnungen es wohl diesmal sein werden. Mitnichten nämlich!

Ein Überraschungspäckchen lag darin – fast vorwurfsvoll sah es mich an und mir schien, als käme ein kleines knurriges „na endlich!“ Stimmchen hinter den bunten Briefmarken hervor. Nanu? Wer bist denn du? An Joulu adressiert?? Langsam dämmerte es mir … war da nicht … da war doch was … Lakritze!

Und tatsächlich – die liebe Lakritze, mir bekannt als Verfasserin herzbewegender Erinnerungsfragmente und kritische Beobachterin, hat ihre Frühlingslaune in die Tat umgesetzt. Das Ergebnis liegt nun hier vor mir:

wundertueteDer Beitext macht mich neugierig, verspricht ein „nicht ganz keusches“ Päckchen, geschrieben in einer luftigen Handschrift. Sie hält den Stift sicher locker in der Hand beim Schreiben, da ist nichts Verkrampftes – weder im Schriftbild noch in der Wortwahl, die mich amüsiert („Ich habe Grund zur Annahme, daß der damalige Ehemann einen Lachanfall erlitt„) … ihre Handschrift sieht ein bisschen asiatisch aus … das kleine a und das große M fallen auf. So stilvoll wie schnörkellos.

Und dazu ein nicht ganz keusches Päckchen in schwarzem Seidenpapier, verschlossen mit einem einfachen gelben Klebebandkreuz. Da liegt es … und es sieht perfekt aus.

Die Vorfreude ist groß, doch der Verdacht, dass das Päckchen genau so wie es da vor mir liegt schon das Geschenk an sich ist, ich es quasi kaputt mache, wenn ich es öffnen würde, ist größer. Soll ich? Soll ich nicht?

Nein – Ich beschließe, es genau so zu bewahren, wie es ist – hin und wieder werde ich es hervorholen und mich neugierig fragen, was da wohl drin ist – und dann doch wieder vorsichtig an seinen Platz zurücklegen … Und so wird es immer noch ein Päckchen geben, das ich noch nicht geöffnet habe.

Danke, Lakritze!

Montag, 4. Mai 2009

Heute in Wien, 04.05.09

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Sonntag, 3. Mai 2009

Heute in Wien, 03.05.09

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Freitag, 1. Mai 2009

Heute in Wien, 01.05.09

20090501