Cobenzl – Wo der Herbst nicht so weh tut…

Der Herbst, so schön er sein kann, riecht für mich doch immer nach drohendem Winter mit einem grauen kalten Tag nach dem anderen, zu wenig Tageslicht, Tropfnasen und unförmigen Menschen in den Öffis – wie Michelin Manderl stapft jeder aufgeblasen in dicken Anoraks und Mänteln rum und ist sich seiner Ausmaße nicht bewußt – grad so wie Katzen, denen man die Schnurbarthaare versengt hat. Die stoßen auch überall an, weil sie nicht mehr wissen, wie breit sie sind…
Doch all die trüben Gedanken sind an einem so sonnigen Herbstsonntag wie heute wie weggeblasen. Und es gibt wohl keinen geeigneteren Ort, den Herbst zu zelebrieren, als am Cobenzl – mit bunten Drachen am Himmel und der ganzen Stadt zu Füßen…

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One Comment to “Cobenzl – Wo der Herbst nicht so weh tut…”

  1. H. schlappt heute morgen in seinen löchrigen Unterhosen in die Küche, und als er im Kaffeeduft andächtig seine Zigarette dreht schaut er aus dem Fenster in den trüben Himmel und sagt: „Eigentlich mag ich Herbst ganz gern. Ja, gestern so schöne Sonne, heute Regen…“ Viele Grüße von hier, Wildes! 😉

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