Archive for August, 2008

Samstag, 30. August 2008

Hamburg, St. Nikolai

Wenn ich das erste Mal eine neue Stadt bereise, will ich im Vorfeld nichts darüber wissen. Reiseführer werden bewußt boykottiert. Unvoreingenommen möchte ich sie entdecken, ohne vorgefasste Bilder und Informationen. Ich marschiere lieber drauf los und lass mich überraschen, was mich hinter der nächsten Häuserecke überrascht. Wenn ich dann diesen ersten Eindruck eingefangen hab und weiß, wie sich die Stadt für mich anfühlt, dann erst lese ich nach und vergleiche das Gelesene mit meinem Eindruck. Vieles entgeht mir dadurch sicher bei meinem ersten Besuch, aber das ist es mir wert.

Hamburg hab ich auch auf diese Weise kennengelernt und Hamburg fühlt sich verdammt gut an! Eine Stadt, in der ich mir gut vorstellen könnte ein paar Jahre zu leben. Die Stadt strahlt Größe und Selbstbewußtsein aus, ohne dabei zu prahlen. Und sie ist so vielfältig: Der Bogen spannt sich von weiten Grünanlagen über pittoreske, fast dörflch wirkende Ecken bis hin zu dem mondänen Flair der beeindruckenden Hafenanlage.
Auf einem meiner Spaziergänge bekam ich die Gelegenheit diese ganze Pracht auf einmal zu überblicken. Zarte Glockentöne, die aus der Ferne zu hören waren, leiteten meine Schritte zielsicher zum St. Nikolai Kirchturm. Entzückt stand ich davor und lauschte. Kein altbekanntes Kirchenglocken Bim-Bam-Bim-Bam, nein – ganze Lieder spielt dieser Kirchturm.

read more »

Samstag, 30. August 2008

Heute in Wien, 30.08.08

Mittwoch, 27. August 2008

Heute in Wien, 27.08.08

Montag, 25. August 2008

Hamburg, Feuerschiff

Die Reise geht weiter…
Ich verabschiede mich schweren Herzens von Berlin, dieser quicklebendigen bunten Metropole, und nehme den ICE nach Hamburg. Berlin – Hamburg in rund 1,5 Stunden, das geht ja flott!
Ich korrigiere: ginge ja flott.
Also immer dann, wenn der Zug nicht 1 Stunde lang garnicht erst aus Berlin raus kommt. Kurz nach Abfahrt die leicht entnervte Durchsage des Zugführers „Ja, ähm, wir wären ja bereits vor einer halben Stunde losgefahren, wenn unsere &$%§$!-Kollegen vom Berliner Hauptbahnhof es der M ü h e wert gefunden hätte, uns zu informieren, dass die Strecke frei ist…“ Ah ja… Berlin – Hamburg also. Ich bin eingestimmt und grinse in mich rein, mir kanns ja egal sein 😉

Für Hamburg hab ich eine ganz besondere Unterkunft gefunden: Eine Kajüte im Hamburger Hafen!

read more »

Schlagwörter: , , ,
Sonntag, 24. August 2008

Heute in Wien, 24.08.08

Samstag, 23. August 2008

Heute in Wien, 23.08.08

Samstag, 23. August 2008

Freitag Abend Theater – die Qual der Wahl…

Ein Abend im Semper Depot, eine meiner Lieblings-Spielstätten in Wien. Der Hauptsaal, ein einige Stockwerke hoher asymetrischer Raum mit schmiedeisernen Balustraden in jeder Etage erinnert an uralte Studiensäle, die Atmosphäre ist phantastisch!

Doch zu meiner Enttäuschung fand das heutige Stück „Platzen plötzlich“ im 2. Stock statt, in einem Saal, der schrecklich hallte und die SchauspielerInnen nur dann akustisch deutlich vernehmen ließ, wenn diese leise sprachen oder aber ihr Echo in der 3. Schallwelle wieder einholten. Schade eigentlich, handelte es sich doch um ein vielversprechendes Stück: ‚Platzen plötzlich‘ von Gert Jonke, der nicht umsonst Ingeborg Bachmann-, Erich Fried-, Franz Kafka-, Heinrich v. Kleist-, Arthur Schnitzler-, Nestroy- und Georg Büchner-Preisträger ist. Doch was nutzts, wenn man nur jedes 3. Wort versteht? Einzig sein eigener Auftritt (erstmalig) im Stück war irgendwie rührend.

Zeitgleich fand im ORF ein Theater der anderen Art statt: Das T.V. Duell H.C. Strache (FPÖ) gegen Jörg Haider (BZÖ). Oder mit anderen Worten: „Rechts von uns ist nur noch die Wand“ gegen „Ätsch, wir passen noch dazwischen“.

read more »

Freitag, 22. August 2008

Heute in Wien, 22.08.08

Mittwoch, 20. August 2008

Berlin, Rote Rose

Nun komm ich langsam zum Ende meiner Berlin Berichte. Klar, es gäbe noch so viel zu sagen und zu zeigen …

Das jüdische Museum z.B. (ein absolutes Berlin-Muss) war natürlich ungemein beeindruckend. Beste Museumsarchitektur und -konzeption, die ich je gesehen habe. Schräge Böden, schmale Gänge, die 3 Achsen etc. – trägt alles dazu bei, das Unbehagen schier körperlich wahrzunehmen, ganz ohne voyeuristische Ekelhaftigkeiten. Aber zum Berliner jüdischen Museum gibt es ja bereits tausende Artikel…

Meine persönliche Achse ins Exil hingegen läutete stets der abendliche Standardsatz meiner Freundin Cl. ein: „Na, noch Lust auf nen Absacker ums Eck?

read more »

Montag, 18. August 2008

Montag Abend – Alles Powidl!

Wie man seinen Montag Abend noch gestalten kann…

Man nehme…
1) Eine Stiefmama, die mit Vorliebe ein paar Tonnen Zwetschken aus Papas Garten abzuladen beliebt
2) Ein scharfes Messer
3) Billy Wilders Eins, Zwei, Drei
4) Einen Topf
5) Ernst Lubitschs Ninoschka
6) Einen Holzkochlöffel, möglichst flach

read more »

Montag, 18. August 2008

Heute in Wien – 18.08.08

Sonntag, 17. August 2008

Wiener Nationalbibliothek

Ich hab mich verliebt! Und nicht in einen, gleich in 200.000! Und nicht jung und knackig sind sie, nein – alt! Sehr, sehr alt – die Bücher im Prunksaal der Nationalbibliothek. Und wie sie riechen! Herrlich! Ich hab den Duft immer noch in der Nase. Der Geruch des Wissens!

read more »

Samstag, 16. August 2008

Heute in Wien – 16.08.08

Samstag, 16. August 2008

meebomorsewahn

Manchmal muss ich an meiner geistigen Gesundheit schon schwer zweifeln…
Über mein meebo-widget, das ist das kleine Chat Fenster (das da rechts unten in der Menuleiste steht) seh ich wieviele Leute gerade auf meiner Seite surfen. Allerdings weiß ich nicht wer dahintersteckt und manchmal würds mich schon schwer interessieren, wer sich gerade hinter meeboguest12345 verbirgt. Hin und wieder chat ich dann einfach so drauflos. Bloß antworten tut nie jemand…

read more »

Schlagwörter: , , ,
Samstag, 16. August 2008

Berlin, Rathaus Kreuzberg

read more »

Freitag, 15. August 2008

Berlin, Friedhofscafé Finovo

Wer in Schöneberg bei der U-Bahnstation Yorckstraße aussteigt findet den so pittoresken wie ungewöhnlichen evangelischen Friedhof St.-Matthäus. Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt, wurden hier zahlreiche wohlhabende und berühmte BerlinerInnen in Mausoleen bestattet, die selbst den König Mausolos von Karien neidisch gemacht hätten.

read more »