Archiv für ‘Plätze in Wien’

Mittwoch, 22. Juni 2011

MediaOpera – ein Sinnesrausch!

Am 22. Juni 2011 um 22:00 eröffnet die weltweit erste fixe Spielstätte für Medienkunst, ein Zentrum für VisualistInnen, unter dem Fokus von Forschung, Entwicklung, Bildung und Aufklärung – die mediaOpera.
So verspricht es der Flyer. Und ja, er verspricht nicht zuviel!

Eine bessere Location hätten die Licht & FarbkünstlerInnen kaum finden können. Die Rinderhalle in Neu Marx, letzte intakte Wiener Markthalle in Eisenkonstruktion aus dem 19. Jahrhundert ist denkmalgeschützt und hat ein Ausmaß von 114 Metern Breite, 175 Metern Länge und 17 Metern Höhe. Viel Angriffsfläche für Julia Starsky, der Licht- & Farbgöttin schlechthin. Sie verwandelt die Halle in ein Lichtermeer:




Mittwoch, 11. Mai 2011

sweet urban moments …

Meckie Messer mal ganz anders. 3 Groschenoper Swing im Museumsquartier…

Samstag, 7. Mai 2011

Auch Engel hören Pop …


popfest.at

Dienstag, 22. März 2011

Bilder aus der Anstalt

krank – Krankheit, oft nur der Gegensatz von Kraft, ist wie der Begriff Kraft aus einer menschlichen Empfindung hergenommen. Beide Begriffe gehören eigentlich nur der adjektivischen Welt an und sind in der substantivischen Welt unsrer Sprache unvorstellbar. Trotzdem es eine fast unübersehbare Wissenschaft gibt, die die Kräfte berechnet, und trotzdem es einen kleinen Ausschnitt aus der Zoologie gibt, nach der Einrichtung unsrer Universitäten freilich eine ganze Fakultät, die sich mit den sogenannten Krankheiten der Menschen beschäftigt: Es gibt keine Krankheiten in der Wirklichkeitswelt; es gibt nur Menschen, die sich krank fühlen, oder die nach dem Urteile von Sachverständigen krank genannt zu werden verdienen…
(Quelle: Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 21923, Band 2, S. 239)


Montag, 31. Januar 2011

(big) brother, where are thou?

am bahnhof – der zug fährt bald ab – eilig ein paar instant nudeln eingesogen – an sich schon ein fehler …
ein blick durch die halle – das erste auge blickt dich an – dann ein zweites – drittes …
stielaugen wohin du blickst – du zählst und zählst …
beim zweiten dutzend legst du langsam die stäbchen weg – das essen schmeckt fahl.
zur eigenen sicherheit verunsichert – verfolgt, observiert und in pixel gebannt
und langsam, langsam graut dir vor der zukunft
(und vor den instant nudeln sowieso)

Suchbild (klick ins Bild für eine scrollfreie Ansicht):

oh big brother, where are thou?

Auflösung:
(klick ins Bild für eine scrollfreie Ansicht)

35 kameras allein aus diesem blickwinkel.

feel save enough now?

Nachtrag:
Soeben entdeckt -> ORF Artikel vom 22.09.2006:

“Nun wird auch Westbahnhof überwacht
Seit Freitag wird der Westbahnhof von der Polizei mit Videokameras überwacht. Nach dem Schwedenplatz und dem Karlsplatz ist dies der dritte Platz in Wien, der mit Polizeikameras rund um die Uhr überwacht wird.

Drei Kameras vor allem gegen Diebe
Konkret geht es um den Bahnhofsvorplatz und den Parkplatz an der Felberstrasse. Hier habe es zuletzt eine Häufung von Diebstählen gegeben, hieß es bei der Polizei. Drei Kameras sind hier nun als Abschreckungsmaßnahme auf Lichtmasten installiert worden.

Die Aufzeichnungen werden nach 48 Stunden gelöscht. Weiter verwendet werden sie nur, wenn etwas passiert. ann wertet die Polizei die gespeicherten Daten aus.”

Hmmm … Ende 2006 warens noch 3, Anfang 2011 sinds 35 + x. Da gibts irgendwo ein Nest …

Sonntag, 16. Januar 2011

3 x Wien Museum

Süd-Süd-Ost Wind in Wien?

dIE eRNST jANDL sHOW

Ein bisserl Licht, ein bisserl Schatten, ein bisserl Karlskirche

Wien Museum
Karlsplatz, 1040 Wien
www.wienmuseum.at

Freitag, 14. Januar 2011

Bilder einer Nacht …

Ja, die Fotomuse hat mich wieder voll und ganz in ihren Fängen. Natürlich ist es völlig sinnbefreit die Welt einfangen oder Momente archivieren zu wollen, aber was solls:  ‘sinnlos is da Mensch alser ganzer‘, würde die Tante Jolesch sagen und dem schließ ich mich kurzerhand an. Außerdem ist das mit den Motiven wie narrische Schwammerl am Semmering suchen. Kaum lacht dich das erste aus der Kuhfladenperspektive an, schon sieht man sie überall. Und manche Nächte sind besonders ergiebig …

Bilder einer Nacht - Gartenbau Kino: Die Hand eines lieben Menschen im bezaubernden Licht der Sixties ...

 

Blutgasse - Lackenscharf

Hawelka - aus dem Blickwinkel des Feinhaardackels

Wäsche(runter, aber)flott?

Filmbar - spiegelkervehrt

Dienstag, 11. Januar 2011

Wie(d)ner Röstung

Man röste das Böhnchen bis zu 222°C bis es mittelbraun im langsam ausgeschwitzten Kaffeeöl sanft glänzt und nenne das ganze dann Wiener Röstung. Soweit in einem Satz, was Kaffeefetischisten zu fidel’schen Redeschwallen anregen möchte. Ich wandle in Sachen schwarzes Gold jedoch lieber jenseits der Lokalkoloriten: ein italienischer Espresso muss es sein – kurz und schwarz und strong as hell – um mich wirklich glücklich zu machen.

Heute mache ich eine Ausnahme und greife doch zur Wiener Röstung.  In der Naber Kaffeefiliale auf der Wiedner Hauptstraße scheint die Zeit seit 1958 still zu stehen. Mein Auge betrinkt sich an den ästhetischen Details und überredet meinen Gaumen mit Leichtigkeit die ungewohnte Milde des Aromas zu verzeihen …

Wird gerne empfohlen:

Naber Kaffee, Wiedner Hauptstrasse 40
A-1040 Wien

www.naber-kaffee.com

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