
“Here you get nowhere, there is nothing, better turn …“, sagt uns die Frau mit den slawischen Gesichtszügen und dem auffallend amerikanischen Akzent, “… just an old village, but they are all dead now, better turn.“, fügt sie noch hinzu.
Lost in Ivanje
broz’ blutrote reminiszenzen
Tito – auf Cres unverkennbar immer noch beliebt …


Sch … sch … schön wars im Eschschloraque!
Berlin, du dufte Stadt! Da bin ich wieder!
Bisher stand jeder meiner Berlin Besuche unter einem anderen Stern, aber dieses Mal hab ich das Glück, die Stadt von einer ganz besonders geschichtsträchtigen Seite kennen zu lernen. Wir wohnen in der Rosenthalerstraße 39, sind Gäste des Eschschloraque rümschrümp im Haus Schwarzenberg.

der himmel über altlengbach
Das Reich der alten Mädchen

Ein bisschen Nirgendwo haben sie besessen, die Damen des Klosters zur schmerzhaften Mutter. Hinter Wäldern und sanften Hügeln lag ihr Paradies. Breitegrad 48.11556, Längegrad 15.78926 … irdische Bemessungen, Schall und Rauch. Die Ansässigen nennen die Gegend hier jedenfalls stolz Elsbeerreich.
Wolkendekatanz
Manchmal spielt ein Irrlicht mit deiner Lebenszeit Flaschendrehen.
Spoerris (A)Prillwitze
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Fast so schwer zu finden, wie Gsellmanns Weltmaschine, ist auch das Ausstellungshaus von Daniel Spoerri in Hadersdorf.
Man radelt durch Weinberge und Äcker, bergauf und bergab, schiebt sein Rad an der Bahnstrecke entlang und weiß genau “hier irgendwo muss es doch kruzmalifixnochmal sein, dieses Hadersdorf!“, doch weit und breit vermag kein einziger Wegweiser nach Hadersdorf zu zeigen. Und dann – kurz vorm verzweifeln – steht man plötzlich doch wie Harry Potter am Bahnsteig 9 3/4 vorm Ortschild “Hadersdorf am Kamp“.
Warum Daniel Spoerri, Wahlschweizer mit Wohnsitz in Wien, sein Kunstlager ausgerechnet dort eröffnet, wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen, fragt sich nicht nur seine treue Mitarbeiterin Barbara Räderscheidt, die das Ausstellungshaus leitet und regelmäßig aus Deutschland anreisen muss. Vielleicht erinnert es ihn an Rumänien, aus dem er 1942 mit seiner Familie flüchten musste?
Vielleicht ist es aber auch nur Teil seines kauzigen Humors, den ich in fast jedem seiner Objekte hier wiederfinde.
Ein Pferdeskelett im Schuppen, das grinsend in den Kirschgarten raussieht, läßt mich herzlich auflachen. Genauso der mittelgroße Metallschrottwürfel im Garten mit dem schönen Titel “Donauradweg” (bei genauerer Betrachtung erkennt man die gepressten Fahrradteile). Und dann finden sich in vielen seiner Sammelobjekte kleine Ausreißer, ein Schlumpfenfinger zwischen hunderten Jads (Thorafingern) oder ein Didgeridoo in einem Haufen Spazierstöcken. Kunst zum mitschmunzeln, das gefällt mir!
good bye, beauty

Ein Silberblick zurück
ins Damals
als alles gut noch besser war
damals …

bewundert und begehrt warst du
und ein Hauch Coco & Dior
hat schon gereicht zum Glück
damals …

und nun, Beauty?
der Glanz wird matt
und Glamour schrumpft
zu einem Hauch Spinnweben

kahl und ramponiert
und ungeliebt
und ausrangiert
so schmeckt das jetzt

jetzt, meine Schönheit, jetzt
… heißts “in Würde altern”!


































