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Kurz vor Skógar führt die Ringlinie 1 durch die Überschwemmungsebene, die zwischen Südküste und einem langgezogener Felswall liegt. Dort oben auf der Hochebene fließt der weitverzweigte Fluß Markarfljót, der dem Vulkan Hekla entspringt.
Von hier unten können wir ihn nicht sehen, doch alle paar Meter schießt ein Wasserfall aus der Wand. Die Abzweigung Richtung Þórsmörk führt uns direkt an einen heran: den Seljalandsfoss.
Die Temperatur fällt spürbar mit jedem Meter, den wir uns dem Seljalandsfoss nähern. Wasser beherrscht hier alles – die Feuchtigkeit der Luft, das dröhnende Rauschen im Ohr, der irre Anblick, hunderte kleine Wassertropfen auf der Haut. Der Seljalandsfoss nimmt Besitz von jedem Besucher …
Und er hat noch mehr zu bieten: Wie im Schatz am Silbersee lässt uns der Seljalandsfoss hinter seinen Wassermassen durchwandern. Der Felsweg dahinter, einem permanenten Sprühregen ausgesetzt, leuchtet in allen Farben. Ein faszinierendes Schauspiel!
Ich bin mittlerweile pitschnass, finde kaum mehr eine trockene Stelle am Körper, um die Kameralinse zu trocknen. Und doch kann ich mich nicht lösen. Unglaublich was hier alles wächst, wie das Licht die Farben leuchten lässt! Und der Anblick der Landschaft hinter den Wassermassen …












